Die Idee hinter Mikrofortbildungen (kurz „MikroFobis“ – klingt furchtbar wie ich finde) ist, dass hausinterne, kleine Fortbildungen von Kolleg*innen für Kolleg*innen stattfinden. Denn jeder von uns kann oder weiß etwas besonderes über das es sich lohnt auszutauschen! Sie lassen sich ohne großen Aufwand schulintern hervorragend durchführen und dienen der Unterrichts- und somit auch der Persönlichkeitsentwicklung. So können viel schneller Entwicklungen aufgenommen und weiterentwickelt werden.

Folgende Szenarien wären möglich:

  1. Verpflichtend, hausintern (SchiLf): z.B. Erste Schritte nach dem Rollout einer neuen Lernplattform oder Mebis
  2. Freiwillig, 14tägig, nach festgelegtem Plan (MikroFobi): z.B. iPad-Tipps für Beginner oder Klassenführung – best practice
  3. Freiwillig, spontan: z.B. Hilfe bei Apps, Infoportal-Notenbuch

Näher würde ich auf den zweiten Punkt eingehen. Diese Fortbildungen nach dem Prinzip „each one teach one“ sind großartig, da sie ganz indiviuell auf die Bedürfnisse der Kolleg*innnen angepasst werden können. So wird bedarfgerecht, zeit- und nervenschonend kurz und knackig neues Wissen (Kompetenzen!) vermittelt. Die Dauer würde ich bei maximal 45 Minuten sehen. Besonders wichtig finde ich den unmittelbaren Nutzen (wir haben alle sehr wichtige Dinge zu tun…) und die Regelmäßigkeit (einmal ist keinmal).

Das Thema wird sehr gut von Jan Vedder auf seinem Blog Veducation dargestellt.

Einen sehr guten Praxisleitfaden für Schulen findet sich auf der Seite des Forum Bildung Digitalisierung.

Weiterführende links:


Mögliche Themen:


Lasst uns zusammen etwas aufbauen.



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